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Eine Abomodell ist in Arbeit, der Zugang wird dann kostenpflichtig sein

















Ist das Freiheit für Bürger

Wir haben die Freiheit Geld zu verschieben wie es uns gefällt. Keinerlei Kontrolle durch den Staat oder das Finanzamt. Woher wir das Geld für den Porsche haben kann keiner nachvollziehen. Ebenso kann niemand erkennen das wir ein Haus am Meer haben. Nur wen interessiert diese Freiheit wirklich

Autor Klaus am 2021-12-22
Die meisten von uns arbeiten als Angestellte und bekommen nur den Nettolohn in die Finger. Absetzen kann man so gut wie nichts. Und wenn man mal kreativ sein will wird das Finanzamt die Stellen hinter dem Komma streichen. Arbeitszimmer oder zweiter Wohnsitz werden nur anerkannt wenn da tatsächlich alles stimmt. Sich auf Fehmarn anzumelden und in München einen zweiten Wohnsitz gelingt genau sowenig wie wenn man den Balkon als Arbeitszimmer deklariert.

Das einzige Schwarzgeld das kleine Leute haben resultiert aus echter Arbeit für andere Privatpersonen, die sich schon lange keine Handwerker mehr leisten können. Da kommen, wenn man es nicht übertreibt kaum mehr als 500 Euro im Jahre schnitt rüber. Zieht man davon Fahrtkosten und Werkzeug ab ist das ein 450 Euro Job für den Ehrliche würde ohne Rente 120 Euro Sozialabgaben und Steuer abführen müsste.

Was aber wenn man ein großer ist. Eine Rechnung aus dem Ausland für Lizenzen über 100000 Euro sind nicht unüblich. Das der Lizenzgeber die eigene Firma ist, die über Strohmänner in der Karibik sitzt merkt kaum jemand. Nur ein paar doofe hat man erwischt die als Inhaber oder Geschäftsführer selber auftraten. Für das Geld hat man dann eine Kreditkarte und kann es bar abgeben und ausgeben. Wie gesagt einen Porsche Bar zu bezahlen und anzumelden fällt dem Finanzamt niemals auf.

Was wäre wenn man nicht bar bezahlen könnte, es keine 500er geben würde und das Finanzamt Zugriff auf Kontendaten hätte. Einen Porsche mit 150000 Euro dürfte man nicht bar bezahlen. Bezahlobergrenzen sind in viele Ländern bereits vorhanden. Der Porsche würde dann in den Büchern des Händler zusammen mit denen des Käufers auftauchen. Und ist der dann hauptberuflich Sozialhilfeempfänger könnte man eine Kontrolle durchführen. Auch das Anmelden auf die Ehefrau misslingt, denn die hat auch kein Einkommen.

Den kleinen Schwarzarbeiter würde es kaum stören. 200 Euro gehen weiter Bar über die Theke. Um seine Arbeit zu erfassen müsste man es ihm einfacher machen. Minigewerbe bis 500 Euro könnte man pauschal mit 120 Euro abgelten. Der Arbeiter holt sich ein Barverdienst App. Trägt vor Beginn der täglichen Arbeit die Baustelle ein und nach Ende den Verdienst. Die Abgabe würde direkt berechnet und erledigt. Ein Beleg ginge an den Bauherren, der das dann absetzen kann. Wer würde denn dann noch schwarz arbeiten.

Man könnte wenn man wollte die Großen erwischen. Denn nur deren Freiheit würde eingeschränkt.


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